Kleinmengen-Dosiergeräte decken einen Dosierbereich von 0,1 – 10 kg/h ab. Die Geräte können je nach eingesetzter Steuerung volumetrisch oder gravimetrisch als Konti- oder Chargendosiergeräte genutzt werden. Die Austragsgeräte können in verschiedenen Ausführungen dem Produkt angepasst werden.
Austrag mit Einwellenschnecke
Austrag mit Doppelwellenschnecke
Austrag mit Vibrationsförderer
Die gravimetrische Steuerung in LWF-Technik wird mit der epa LWF Software über eine Siemens Simatic S7 realisiert.
Funktionsweise
Integral-Kleinmengendosiergeräte
Die kompakte Ausführung unserer Kleinmengen Dosiergeräte ist für Dosierleistungen von 0,1 – 10 kg/h entwickelt worden.
Integraldosiergeräte nach dem "Loss-in-Weight" Prinzip eignen sich zur exakten Dosierung von Flüssigkeiten, Pasten und Schüttgütern wie Pulver und Granulate. Bei Geräten nach diesem Prinzip wird der Dosierbehälter mit dem Produkt und dem Austragsaggregat über eine Wägezelle verwogen. Die Gewichtsabnahme pro Zeiteinheit aus diesem System entspricht der Dosierleistung.
Die Auslegung der Gerätedimension und der mechanische Aufbau sind abhängig von der geforderten Dosierleistung. Der Dosierbehälter wird durch einen mechanisch entkoppelten Nachfüllbehälter zyklisch mit dem Produkt befüllt. Beim Start oder nach dem Nachfüllen übernimmt der Gewichts- Sollwertrechner den Gewichtsmesswert und beginnt sofort, je nach eingestelltem Sollwert, laufend das abnehmende Behältergewicht mit dem vorgerechneten, ebenfalls abnehmenden Gewichtssollwert. Abweichungen zwischen beiden Werten werden verzögerungsfrei dem Regler des Austragsaggregates zugeführt, so dass Soll- und Istwert immer übereinstimmen. Während eines Nachfüllvorganges wird das Austragsaggregat mit dem Mittelwert des Regelsignals der letzten 10 Sekunden angesteuert. Integraldosiergeräte erreichen eine extrem gute Kurzzeitgenauigkeit.
Flex-Behälter in unterschiedlichen Materialien werden bei schwerfließenden Produkten, die zur Brückenbildung neigen, eingesetzt.