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- Hochleistungsantrieb für Förderleistungen von 10 – 10.000 kg/h
- Absolute Linearität zwischen Sollwert und Schwingweite von 0,04 – 4mmm
- Resonanz-Frequenz-Antrieb mit geringer Stromaufnahme (< 1 Ampere) bei hoher Förderleistung (10.000 kg/h)
- Keine Beeinflussung der Förderleistung bei Gewichtsänderung des Fördergutes im Fördertrog
- Wartungsfreier Antrieb mit geringem Geräuschpegel
Sehr großer Arbeitsbereich dank Schwingweitenregelung (bis zu 1000:1). Dosierleistungen von 0,5 ... 10.000 kg/h sind möglich (abhängig von Rinne und Produkt).Der patentierte Vibrationsantrieb der Firma ARBO verfügt im Gegensatz zu konventionellen Antrieben über einen eingebauten Linear-Tacho. Die Tachospule erfasst die Bewegungsgeschwindigkeit zwischen Rinnenschlitten und Antriebskörper. Die gemessene Tachospannung wird in der Steuerung dazu verwendet, um das Fördersystem in seiner Eigenresonanz anzutreiben und gleichzeitig die Fördergut-geschwindigkeit konstant zu halten. |
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 FA 6
 AF 14/15
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Technische Daten der Antriebe
| Typ |
FA6 |
AF14 |
AF15 |
| Betriebsspannung |
230V, AC |
230V, AC |
230V, AC |
| Eigengewicht |
6 kg |
14 kg |
14 kg |
| Stromaufnahme max. |
0,35 A |
0,75 A |
1,0 A |
| Schwingweite max. |
1,75 mm |
4,0 mm |
2,5 mm |
| Temp. Bereich |
-5 bis 60°C |
-5 bis 60°C |
-5 bis 60°C |
| Schutzart |
IP 55 |
IP 55 |
IP 55 |
Funktion
Die Funktionsweise der RVS (Resonanz-Vibrations-Steuerung) wird im folgenden erklärt: Vibrationsförderer sind magnetisch angetriebene Zweimassen-Schwingsysteme, wobei die größte Masse die Antriebsbasis darstellt. Ein Fördertisch mit der darauf montierten Förderrinne bildet die Nutz-Masse, die mit der Antriebsbasis über Blattfederelemente verbunden ist. Eine entscheidende Rolle spielt die Frequenz, mit welcher die Wechselspannung auf den Antriebsmagneten wirkt, da jedes Schwingsystem seine von Masse, Federkonstanten und Rinnenbelegung abhängige Resonanzfrequenz fR aufweist.
Nach konventioneller Technik dürfen diese Resonanzen nun nicht mit der vom Netz gezogenen Antriebsfrequenz fAntr kollidieren, da sich sonst eine theoretisch unendliche Schwingweite ergeben würde. Da mechanische Resonanzen sehr trennscharfe Charakteristiken aufweisen, sollte fAntr andererseits nicht zu weit von fR entfernt liegen, da das System sonst kaum nennenswert in Schwingung gerät. Bleibt also eine sehr geringe Bandbreite, in welcher fR im über- oder unterkritischen Bereich durch mechanischen Abgleich wie Austausch von Schwingfedern, Anbringen von Zusatzgewichten etc., zu liegen kommt. Wird nach aufwendigem Abgleich der mechanischen Resonanzfrequenz zum Beispiel die Rinnenauslastung geändert, so werden sehr rasch die halbwegs stabilen Arbeitsgrenzen eines herkömmlichen Förder-Antriebs überschritten, indem er einerseits die geforderte Förderleistung nicht mehr erbringt oder andererseits bei zu starker Annäherung an fR durch Aufschaukeln der Schwingamplitude die Schwingweiten in einen unkontrollierten Bereich bringt.
Ein weiterer großer Nachteil konventioneller Technik ist der nicht lineare Zusammenhang zwischen Erregerspannung und Förderleistung, der in einer sehr steilen Exponentialfunktion verläuft. Die ARBO Vibrationsfördertechnik bricht nun völlig mit der Tradition und betreibt grundsätzlich ihre Förderanlagen in der Resonanzfrequenz. Diese Methode wird durch folgende Merkmale charakterisiert:
- Ein eingebauter Linear-Tacho im Förderantrieb ermöglicht in Kooperation mit zwei Regelkreisen ein
- Anpassen der Antriebsfrequenz fAntr an die Resonanzfrequenz eines Schwingsystems (es wird also nicht - wie bisher üblich - die Resonanzfrequenz angepaßt)
- Automatisches Nachregeln der fAntr bei Massenänderung, Temperaturschwankungen und anderen Änderungen
- Regelung der Schwingamplituden durch das Referenzsignal des Lineartachos.
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 Siebrinne
 Breitrinne 1000
 Förderrinne 20m3/h
 Breitrinne 1500
 Förderrohr aus Glas |
| Der Vibrationsförder-Antrieb bildet das dynamische Antriebsaggregat und besitzt einen eingebauten Linear-Tachogenerator, der das Referenzsignal für Frequenz- und Amplitudenregler liefert. Die Vibrationsantriebe können auch als Tandem- oder Mehrfachantriebe eingesetzt werden, wobei in der Regel nur ein Tacho-Generator benötigt wird. Tacho-Generatoren eignen sich auch zum Anbau an konventionelle Antriebe, somit können sie die Arbeitsweise Ihrer bestehenden Vibrationsantriebe erheblich verbessern. Mit der Resonanz-Vibrations-Steuerung wurde eine vielbeachtete Neuerung auf dem Gebiet der Fördertechnik eingeführt. Eine am Schwingantrieb angebrachte Tachogenerator-Spule, erregt durch einen am Fördertrog montierten Permanentmagneten, erlaubt eine Frequenz-Rückkoppelung an den Regelkreis, der sich damit auf die Eigenresonanz des Fördersystems synchronisiert. Die für ein Resonanzsystem typische Neigung zum Überschwingen der Auftragsamplitude wird mit einem Amplituden-Regelkreis zur Steuerung der Erregerenergie abgeblockt.
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| Darüber hinaus garantiert diese Regelschaltung ein exakt proportionales Verhalten der Schwingamplitude zum eingestellten Sollwert, unabhängig aller äußeren Einwirkungen. Der Amplituden-Schwingbereich lässt sich mit einem eingebauten Tastschalter auf einen Hub zwischen 0,5 und 4 mm einstellen. In der Leistungsstufe wird die beim Abschalten der Erregerspannung an der Spule entstehende Gegenspannung über eine Transistor-Dioden Brücke in den Energiespeicher zugeführt, womit eine erhebliche Energieeinsparung erreicht wird. Ein Soft-Start sorgt für ein überschwingfreies Anfahren der Vibratoren. Bei der Anwendung mit der RVS-Resonanzsteuerung erübrigt sich ein Abgleich zur Kompensation des Troggewichtes.
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Darüber hinaus bleiben die Schwingamplituden dem jeweils anliegenden Sollwert proportional, unabhängig von Laständerung, Temperatur, Rinnengewicht etc. Der Tachogenerator liefert eine Referenzfrequenz an die RVS (Resonanz-Vibrations-Steuerung) und veranlasst diese, sich auf die Eigenresonanz des Fördersystems einzustellen. Die Synchronisationszeit beträgt Sekundenbruchteile. Die herausragenden Merkmale des Resonanz-Regelkonzepts lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- es gibt keine mechanische Abgleicharbeiten mehr
- kleine wie auch große Schwingamplituden werden sicher beherrscht
- der Energieaufwand wird minimiert
- die zulässigen Rinnengewichte liegen höher als bisher
- linearer Zusammenhang zwischen Sollwert und Schwingamplitude
- linearer Zusammenhang zwischen Sollwert und Förderleistung
- Schwankungen der Netzspannung oder der Temperatur können sich nicht mehr auswirken
- Änderungen in der Rinnenbelastung können die Schwingamplitude nicht mehr beeinflussen.
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